Die Wahl der nachhaltigsten und ökologisch stabilen Bodenbearbeitungstechniken erfordert die Abhängigkeit von Langzeit-Feldversuchen, die für erfolgreiche Interventionen und evidenzbasierte Entscheidungsfindung unerlässlich sind. Diese Forschung bewertete mehrere Faktoren, darunter die biologische Aktivität des Bodens (CO2-Emission), chemische Eigenschaften des Bodens (pH (KCl), organische Bodensubstanz (SOM)), physiologische Indikatoren des Pflanzenwachstums (Blattflächenindex (LAI), Boden- und Pflanzenanalysenentwicklung (SPAD)), Ertrag und Qualität der Ernte (Zeleny-Index, Protein %, Öl %, und Gluten % Gehalt), unter sechs Bodenbearbeitungsmethoden, die unterschiedliche Grade der Bodenstörung in einem Langzeitexperiment (23 Jahre) repräsentieren. Die konventionelle Bodenbearbeitung ( Pflügen (P)) und konservative Bodenbearbeitungstechniken (Lockerung (L), tiefe Bearbeitung (DC), flache Bearbeitung (SC), Scheibenbearbeitung (D) und keine Bearbeitung (NT)) wurden über drei Jahre (2022, 2023 und 2024) in einem Wintergerste-Soja-Winterweizen-Fruchtfolge-System untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Intensität der Bodenbearbeitung einen unterschiedlichen Einfluss auf die biologischen Bodenparameter hat, mit geringfügigen Variationen in den SPAD-Werten zwischen den Behandlungen. Die Erkenntnisse zeigen signifikante Variationen bei den CO2-Emissionen, LAI-Werten und der Getreidequalität in bestimmten Jahren, wahrscheinlich aufgrund des Einflusses der P- und L-Bodenbehandlungen. Die Neuheit dieser Studie liegt darin, festzustellen, dass, obwohl die kurzfristigen Auswirkungen der Bodenbearbeitung auf die physiologischen Parameter der Pflanzen und den Getreideertrag unter schwankenden klimatischen Bedingungen minimal sein können, langfristige Bodenbearbeitungspraktiken bestehende Diskrepanzen erheblich beeinflussen, was die Notwendigkeit von standortspezifischen und klimaresilienten Bodenbearbeitungsstrategien in der nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion unterstreicht.
Bozóki et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.