In Nigeria wird die Gesundheitsfinanzierungslandschaft von Ausgaben aus eigener Tasche (OOP) dominiert. Obwohl das Nationale Gesundheitsversicherungsprogramm (NHIS) 1999 ins Leben gerufen wurde, um finanzielle Schwierigkeiten zu mildern, lässt seine optionale und begrenzte Abdeckung viele Nigerianer verwundbar. Diese Studie hatte zum Ziel, die Wahrnehmung und das Bewusstsein über OOP-Gesundheitsausgaben zu bewerten und ihre Zusammenhänge mit sozio-demografischen Merkmalen unter Haushaltsvorständen im Gwagwalada Area Council, Abuja, zu erforschen. Es wurde eine deskriptive Querschnittsstudie unter 255 Haushaltsvorständen mit einer Clusterstichprobenmethode durchgeführt. Die Daten wurden durch interviewerassistierte Fragebögen erhoben und mit SPSS Version 21 analysiert. Deskriptive Statistiken wurden berechnet, und Chi-Quadrat-Tests wurden verwendet, um Assoziationen auf einem 5%-Signifikanzniveau zu identifizieren. Die Mehrheit der Befragten war männlich (86,3%), verheiratet (63,9%) und hatte eine tertiäre Bildung erreicht (44,3%). Etwa 97,6% betrachteten die Ausgaben für OOP-Gesundheit negativ. Das Bewusstsein war insgesamt hoch (81,2%), war jedoch unter den Befragten aus niedrigen sozioökonomischen Klassen signifikant niedriger (p<0,05). Nur 32,5% waren im NHIS eingeschrieben. Sozio-demografische Faktoren wie Alter, Bildung und Religion beeinflussten sowohl die Wahrnehmung als auch das Bewusstsein signifikant (p<0,05). Hohe Werte für Wahrnehmung und Bewusstsein über OOP-Ausgaben existieren unter Haushaltsvorständen, insbesondere in einkommensschwachen Gruppen. Um die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten und den finanziellen Schutz zu verbessern, sind gezielte politische Maßnahmen erforderlich, um die NHIS-Abdeckung zu erweitern und sozioökonomische Ungleichheiten anzugehen.
RM et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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