Ziel der Studie war die Untersuchung der Beziehung zwischen Lehrerfortbildung und innovativem Unterricht in Grundschulen. Die Forschung basierte auf der Theorie der transformationalen Führung. Ein querschnittliches Korrelationsdesign wurde verwendet, um die Beziehungen zwischen Variablen zu bewerten. Die Studie wurde in allen 28 öffentlichen Grundschulen im Sankuri Sub-County durchgeführt und richtete sich über eine Vollerhebung an alle 95 Lehrkräfte. Für die quantitative Datenerhebung bei Lehrkräften wurden strukturierte Fragebögen eingesetzt. Die Datenanalyse umfasste Pearson-Korrelation und Regressionsmodelle. Die Analyse zeigte eine starke, positive und statistisch signifikante Beziehung zwischen Fortbildung und innovativen Unterrichtsstrategien (r = 0,701, p = .000). Die Regressionsanalyse bestätigte weiter, dass die Fortbildung innovative Unterrichtsstrategien signifikant vorhersagt (β = 0,691, p = .000). Das Modell zeigte eine hohe Erklärungsstärke, wobei die Fortbildung allein 49,17 % der Varianz der innovativen Unterrichtsstrategien erklärte (R² = 0,4917). Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Fortbildung innovative Unterrichtspraktiken in Grundschulen signifikant verbessert. Die Ergebnisse unterstreichen den dringenden Bedarf für Schulen, ihre Lehrerentwicklungsprogramme zu verbessern, um innovative Unterrichtspraktiken besser zu unterstützen. Empfehlungen umfassen die Priorisierung umfassender und gut strukturierter Fortbildungsprogramme, die auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte zugeschnitten sind, sowie die Bereitstellung ausreichender Ressourcen und Unterstützung, um innovative Unterrichtsergebnisse im Grundschulbereich zu maximieren. Allerdings schränkt das querschnittliche Design der Studie die Möglichkeit ein, kausale Zusammenhänge zu schließen.
Omar et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.