Zusammenfassung Diese Studie untersucht die maritimen Netzwerke von Patara während des vierten und dritten Jahrhunderts v. Chr. und verwendet numismatische und amphorische Beweise als Indikatoren für die bedeutende Rolle der Stadt in den antiken maritimen Routen. Die beiden Arten von Beweisen bieten Perspektiven auf zwei verschiedene Arten von Konnektivität. Die numismatische Analyse konzentriert sich auf das Vorhandensein von niedrigwertigen städtischen Bronzekarten, die von nicht-lycischen Städten geprägt wurden, und bietet damit einen Einblick in die menschliche Mobilität im Maßstab des einzelnen Reisenden, nicht notwendigerweise der Händler. Im Gegensatz dazu hilft die Untersuchung der nach Patara importierten Transportamphoren, das Ausmaß der kommerziellen Verbindungen von Patara aufzudecken. Diese Ergebnisse erweitern unser Verständnis von Pataras entscheidender Rolle in den antiken maritimen Netzwerken und beleuchten die gegenseitige Abhängigkeit der mediterranen Gesellschaften in dieser Zeit. Sie zeigen die Komplexität dieser Netzwerke und lassen darauf schließen, dass verschiedene Arten von Netzwerken gleichzeitig operierten. Diese Forschung trägt zur Diskussion über antike maritime Mobilitäten bei, indem sie die Überschneidungen und Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Formen und Maßstäben der Konnektivität berücksichtigt.
Dündar et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.