Einführung Diese Studie untersucht die Faktoren, die die Studienwahl von College-Sportlern im Kontext einer sich verändernden interkollegialen Sportlandschaft beeinflussen. Während die bestehende Forschung stark auf NCAA Division I Athleten fokussiert war, wurde dem Umgang von College-Sportlern an Division II Institutionen mit ihren Immatrikulationsentscheidungen wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Basierend auf der Means-End Theorie und der Sozialen Austauschtheorie, insbesondere dem Rahmenwerk von Czekanski und Barnhill (2015), erforscht diese Studie, wie institutionelle Eigenschaften, sportliche Möglichkeiten, finanzielle Überlegungen und sozio-emotionale Dynamiken miteinander verknüpft sind und die Entscheidungsfindung hinsichtlich des Colleges beeinflussen. Methoden Mithilfe eines qualitativen Fokusgruppenansatzes wurden Daten von 33 College-Sportlern an einer kleinen Universität im Mittleren Westen gesammelt. Die Teilnehmer teilten ihre Erfahrungen, Motivationen und Überlegungen dazu, was ihnen im Auswahlprozess für das College am wichtigsten war. Ergebnisse Sieben zentrale Themen traten hervor: Qualität des Sportprogramms, finanzielle Unterstützung, Standort und Campus, soziale Aspekte und Unterstützungssysteme, akademisches und sportliches Gleichgewicht, langfristige Karriereziele sowie Vielfalt und Inklusion. Die Ergebnisse zeigen, dass, obwohl sportliche und finanzielle Faktoren wichtig waren, auch relationale und akademische Dimensionen zentrales Gewicht hatten. Möglichkeiten zur Namens-, Bild- und Ähnlichkeitsnutzung (NIL) sowie sportliche Umstellungen wurden anerkannt, aber nicht priorisiert. Diskussion Die Studie trägt zu einem umfassenderen Verständnis der Collegewahl bei, indem sie aufzeigt, wie College-Sportler Wert sowohl durch traditionelle als auch durch sich entwickelnde Perspektiven interpretieren. Die implications werden für Sportrekruten, Universitätsverwaltungen und politische Entscheidungsträger erörtert, die darauf abzielen, die Immatrikulation von College-Sportlern in einer wettbewerbsintensiven und dynamischen Umgebung zu unterstützen.
Al‐Fattal et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.