ZUSAMMENFASSUNG Die Befriedigung der Pflegebedürfnisse von Menschen mit Demenz stellt eine große öffentliche Gesundheits- und gesellschaftliche Herausforderung dar. Im Jahr 2020 hatten über 6 Millionen Amerikaner Alzheimer oder eine verwandte Demenz, und es wird prognostiziert, dass diese Zahl bis 2060 auf 14 Millionen steigen wird. Ihre Pflegebedürfnisse verursachen im Vergleich zu Gleichaltrigen ohne Demenz jährlich fast 30.000 US-Dollar mehr an Durchschnittskosten pro Person, und die Gesamtkosten werden voraussichtlich innerhalb von 15 Jahren auf 1,6 Billionen US-Dollar steigen. Menschen mit Demenz erfahren schlecht koordinierte Pflege, eine hohe Inanspruchnahme von Notaufnahmen, erhöhte Krankenhausaufenthaltsraten und erhebliche Variationen in der Pflege. Lücken in der Ausbildung und hohe Mitarbeiterfluktuationsraten, insbesondere in der häuslichen Pflege und in stationären Einrichtungen, können zu diesen Ergebnissen beitragen. Eine qualitativ hochwertige Pflege für Menschen mit Demenz erfordert eine gut ausgebildete, multidisziplinäre Arbeitskraft, aber wir haben kein umfassendes Verständnis der Fachkräfte, die gegenwärtig Pflege leisten, und inwieweit ihre Ausbildung und Zusammensetzung die Ergebnisse beeinflussen. Die nationale Demenzarbeitskraftstudie (NDWS) zielt darauf ab, diese Fragen in einem beispiellosen Umfang zu untersuchen, durch eine Reihe umfassender jährlicher Umfragen bei Anbietern der Demenzpflege in verschiedenen Pflegeeinrichtungen, die auf einem konzeptionellen Rahmen basieren, der von den Modellen von Donabedian und Qualitätsgesundheitsausgaben inspiriert ist. Unsere Ziele sind es, eine neue Dateninfrastruktur zu schaffen und durch die Integration neuer Umfragedaten mit anderen Datenquellen die Forschungsgemeinschaft mit neuen Werkzeugen auszustatten, um die Beziehungen zwischen den Merkmalen der Arbeitskräfte, den Pflegeprozessen und den Ergebnissen für Menschen mit Demenz zu untersuchen. Die Ergebnisse werden Einblicke in die Dynamik der Arbeitskräfte, Ausbildungsbedarfe und Pflegequalität geben und Strategien zur Verbesserung der Demenzpflege, der Kapazität der Arbeitskräfte und der Praxis informieren.
Maust et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.