Dieser Essay untersucht drei fotografische Projekte, die verschiedene Ansätze zu Territorium, Identität und Erinnerung reflektieren. In Da Pedra ao Osso erforscht João Ramilo die ontologische Bedeutung des Ortes durch sein Heimatdorf Louriceira und behandelt Themen wie Verschwinden, Veränderung und Nostalgie in der ländlichen Welt. José Miguel Ribeiros Na Cratera do Vulcão, basierend auf Paulo Valverdes ethnografischen Notizen über São Tomé und Príncipe, beschäftigt sich mit der Koexistenz von Lebenden und Toten und nutzt die Fotografie, um die spektralen Grenzen zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Materiellem und Immateriellem zu hinterfragen. Schließlich fordert Luísa Fernandes’ Para Além da Forma stereotypische und sexualisierte Darstellungen der LGBTIQ+-Gemeinschaft heraus und schafft einen Raum für Selbstausdruck und Anerkennung. Gemeinsam betonen diese Projekte die Vitalität der zeitgenössischen fotografischen Praxis als Reflexion und Kritik an der gesellschaftlichen Turbulenz. Schule für Kunst der Portugiesischen Katholischen Universität.
Carlos Lobo (Mo,) untersuchte diese Frage.