Dieses Papier untersucht die Darstellung weiblicher Sexualität im visuellen Romanspiel VA-11 Hall-A: Cyberpunk Bartender Action. Frühere Forschungen zur weiblichen Sexualität in Videospielen haben sich hauptsächlich auf die visuellen Aspekte konzentriert, wodurch eine Lücke in der sprachbasierten Analyse entstanden ist. Diese Studie verwendet die Kritische Diskursanalyse (CDA) und nutzt Faircloughs (2001) dreidimensionales Modell und Nussbaums (1995) Theorie der Objektivierung, um vier Dialoge aus dem Spiel zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen Bestrebungen, die traditionelle Haltung zur Sexualität in Frage zu stellen, jedoch offenbart eine weitere linguistische Analyse Widersprüche zu diesen Absichten. Die Analyse hebt auch die Betonung der physischen Attraktivität und fragmentierter Körperteile zum Genuss anderer hervor. Diese Betonung wird durch eine Sprache erreicht, die von der westlichen Anime-Subkulturgemeinschaft geprägt ist und die Anziehungskraft der Charaktere mit den Erwartungen der Spieler in Einklang bringt. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die sexualisierte Darstellung weiblicher Charaktere mit dominierenden Diskursen über Sexualität übereinstimmt und zur Fortdauer dieses kulturellen Phänomens beiträgt.
Kinandera et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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