Die Praxis des ESP-Lernens in maritimen Hochschulen hängt stark vom Lehrbuch ab. Diese Studie bewertet das Lehrbuch 'Bahasa Inggris untuk Perwira Kapal Niaga', das von nautischen Kadetten am Politeknik Bumi Akpelni verwendet wird. Mit Hilfe einer Checkliste von Daous und Celce-Murcia (1979) versucht diese Studie, die Übereinstimmung des Inhalts des Lehrbuchs mit den Standards der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) und den Prinzipien des Englisch als Internationaler Sprache (EIL) zu bewerten. Durch einen qualitativen Forschungsansatz kombiniert die Studie eine Inhaltsanalyse des Lehrbuchs, die sich auf Aspekte wie sprachliche Genauigkeit, Relevanz der Themen, Integration von Sprachfähigkeiten und interkulturellen Elementen konzentriert, mit Interviews, an denen Dozenten, Offiziere und Kadetten beteiligt sind. Die Ergebnisse zeigen, dass, obwohl das Lehrbuch mehrere IMO-Standards, wie Sprache und Inhalt, beinhaltet, mehr EIL-Prinzipien abgedeckt werden müssen, insbesondere hinsichtlich sprachlicher Vielfalt und Anpassungsfähigkeit in realen Szenarien. So fehlt es dem Lehrbuch an der Auseinandersetzung mit verschiedenen englischen Akzenten, Interaktionen mit Nicht-Muttersprachlern und kulturell vielfältigen Kommunikationskontexten, denen Kadetten in multinationalen Crews begegnen können. Die Interviews hoben die Stärken des Buches in der Bereitstellung grundlegender maritimer Terminologie hervor, wiesen jedoch auf dessen Einschränkungen bei der Förderung praktischer interkultureller Kommunikationsfähigkeiten hin. Die Studie betont die Bedeutung der Integration von EIL-Prinzipien mit IMO-Standards in der maritimen Englischbildung, um die kommunikative Kompetenz zukünftiger Seefahrer zu verbessern. Die Empfehlungen, einschließlich der Überarbeitung des Lehrbuchs zur Integration interaktiver und kulturell vielfältiger Übungen, können die Vorbereitung der Kadetten auf globale maritime Operationen erheblich verbessern. Diese Forschung trägt zur laufenden Diskussion über die Verbesserung der maritimen Englischbildung und der Curriculum-Entwicklung bei.
Rahmawati et al. (Do,) untersuchten diese Frage.