Einführung. Interkulturelle Medienkompetenz (IL) bereichert die Lehrprozesse im Englischunterricht als Fremdsprache (EFL), indem sie das Bewusstsein für kulturelle Vielfalt fördert, kulturelle Sensibilität vermittelt und die Interpretation sowohl linguistischer als auch kultureller Kontexte erleichtert. So verbindet sich das Lesen von Worten mit dem Lesen der Welt. Darüber hinaus verwandelt IL das Englischlernen in einen dynamischen und interaktiven Prozess. Ziel: In diesem Zusammenhang ist das Ziel der vorliegenden Forschung, die Rolle zu analysieren, die IL im EFL-Unterricht mit zukünftigen Lehrkräften in Kolumbien spielt. Methodologie. Diese qualitative Fallstudie untersuchte die Beziehung zwischen IL und dem EFL-Unterricht. Es wurden halbstrukturierte Interviews mit drei zukünftigen Lehrkräften einer privaten Universität durchgeführt. Ergebnisse. Die Erkenntnisse deuten darauf hin, dass IL mehrere Vorteile bietet, wie die Förderung von Selbstreflexion und ein besseres Verständnis sowohl anderer Kulturen als auch der eigenen, wodurch das Risiko des kulturellen Kolonialismus gemindert wird. Fazit. Diese Studie legt nahe, dass der EFL-Unterricht in Kolumbien IL in die Lehrpläne integrieren sollte, um einen ganzheitlicheren Ansatz für den Sprachenunterricht zu fördern.
Álvarez et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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