ZUSAMMENFASSUNG Hintergrund Mycobacterium kansasii ist typischerweise mit pulmonalen Erkrankungen assoziiert und eine seltene Ursache für disseminierte Infektionen, was die Diagnose und Behandlung schwierig machen kann. Fallzusammenfassung Wir präsentieren eine 59-jährige Frau mit einer Vorgeschichte von Nierenzellkarzinom (RCC) und T-Zell-großgranulär-lymphozytärer Leukämie (T-LGLL), die eine disseminierte Mycobacterium kansasii-Infektion entwickelte. Die gezielte Next-Generation-Sequenzierung (tNGS) ermöglichte die rasche Erkennung von M. kansasii aus formalinfixiertem, paraffineingebettetem (FFPE) Gewebe, was die klinische Entscheidungsfindung vor der Kulturbestätigung unterstützte. Schlussfolgerung Der Fall hebt die diagnostischen Herausforderungen hervor, die durch überlappende klinische Merkmale und chronische granulomatöse Entzündungen bei immungeschwächten Patienten entstehen, sowie die Nützlichkeit der amplikonbasierten Sequenzierung zur Beschleunigung der Diagnosetermine und zur Unterstützung therapeutischer Interventionen hervor.
Fuller et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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