Hintergrund und Ziel Das trockene Auge kann durch refraktive Chirurgie ausgelöst oder verschärft werden. Das trockene Auge-Syndrom verursacht Unbehagen, Variationen in der Sehqualität, epitheliologische Schäden und langsamere Heilung und kann zu einer Rückkehr des Refraktionsfehlers und einer verminderten Sehschärfe führen. Die Studie zielt darauf ab, den Tränenfilm und die Tränensekretion vor und nach der refraktiven Chirurgie zu vergleichen. Patienten und Methoden Fünfzig Patienten (18–41 Jahre alt) (24 Männer und 26 Frauen) wurden mit dem Mediworks Dry Eye Diagnostic System und dem Schirmer I Test vor der refraktiven und nach der refraktiven Chirurgie untersucht und 2 Wochen, 1, 3 und 6 Monate postoperativ nachverfolgt. Ergebnisse Die Unterschiede in der Tränenfilm-Zerreißzeit vor der Operation und 2 Wochen, 1, 3 und 6 Monate nach der Operation zeigten eine hochgradige statistische Signifikanz mit P-Werten von 0.001, 0.001, 0.001 und 0.001. Die präoperativen und postoperativen 2 Wochen, 1 und 3 Monate Nachverfolgung des Schirmer I Tests waren hochgradig statistisch signifikant mit P-Werten von 0.001, 0.001 und 0.001. Bei der präoperativen und postoperativen 6 Monate Nachverfolgung zeigte sich jedoch ein insignifikanter Unterschied mit einem P-Wert von 0.531. Die präoperativen und postoperativen 2 Wochen, 1, 3 und 6 Monate Nachverfolgung der unkorrigierten Sehschärfe waren alle statistisch signifikant mit P-Werten von 0.001, 0.001, 0.001 und 0.001. Fazit Patienten nach refraktiver Chirurgie hatten einen schlechteren Zustand der okulären Oberfläche als normale Kontrollen. Verminderte Tränenfilm-Zerreißzeit und Schirmer I Testergebnisse sowie verminderte funktionelle Sehschärfe sind klinische Indikatoren für das trockene Auge nach refraktiver Chirurgie. Einige Patienten haben auch mehr als 6 Monate nach der Operation Symptome.
Yousef et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.