Der Umgang mit menschlichen Überresten ist ein emotionales Thema sowie manchmal ein komplexes rechtliches, wissenschaftliches und praktisches Problem. Neue Anleitungen zu Überresten aus christlichen Begräbnisstätten (2005) der Human Remain Working Group (HWRG), die von der Church of England und English Heritage einberufen wurde, geben endlich klare Richtlinien für die stark belasteten Geistlichen und Archäologen, die mit der angemessenen Behandlung der großen Anzahl menschlicher Skelette konfrontiert sind, die jedes Jahr in dieser kulturellen Gruppe ans Licht kommen. Diese Skelette reichen von Fragmenten, die während routinemäßiger Arbeiten auf Kirchhöfen gestört wurden, bis hin zu mehreren tausend Leichnamen in Spitalfields und umfassen Orte wie Klosterfriedhöfe, die nach der Reformation verloren gingen und nicht unter der Gerichtsbarkeit der Fakultät stehen. Ziel der Arbeitsgruppe war es, ethische und christliche Überlegungen mit den ethischen Aspekten von Wissenschaft und Archäologie zu verbinden, insbesondere in der strittigen Frage der Wiederbeisetzung versus Lagerung. Archäologen tragen eine große Verantwortung im Umgang mit menschlichen Überresten, daher ist es wichtig, Leitlinien und Unterstützung für die Ansätze zu haben, die wir in der Praxis, im Labor oder im Museums-/Lagerkontext benötigen. Technische Fragen und theologische Überlegungen wurden im Detail betrachtet. Wie Simon Mays oben skizzierte, umfassen die Empfehlungen die Bereitstellung langfristiger Lagerstätten in Gebäuden wie nicht mehr genutzten Kirchen; dies allein könnte viele dringende Probleme lösen.
Alison Taylor (Sun,) untersuchte diese Frage.