Sepsis ist ein klinisches Syndrom, das durch eine dysregulierte Wir Wirtsantwort auf Infektionen gekennzeichnet ist, was häufig zu septischem Schock und multiorganischem Versagen führt. Neue Beweise heben die entscheidende Rolle von neutrophilen extrazellulären Fallen (NETs) in der Pathophysiologie der Sepsis hervor. NETs sind extrazelluläre Strukturen, die aus Chromatin-DNA, Histonen und granularen Proteinen bestehen, die von Neutrophilen durch eine spezielle Form des Zelltodes, bekannt als NETose, freigesetzt werden. Während NETs zur Eindämmung von Pathogenen beitragen, ist ihre übermäßige oder dysregulierte Produktion bei Sepsis mit endothelialen Schäden, Immunthrombose und Organfunktionsstörungen assoziiert. Mehrere NET-assoziierte Biomarker wurden identifiziert, darunter zirkulierende zellfreie DNA (cfDNA), Histone, MPO-DNA-Komplexe und neutrophile Elastase-DNA-Komplexe, die mit der Schwere der Erkrankung und der Prognose korrelieren. Therapeutische Strategien, die NETs anvisieren, werden derzeit untersucht. Die Hemmung der NET-Bildung mit PAD4-Inhibitoren oder ROS-Scavengern hat in präklinischen Modellen schützende Effekte gezeigt. Im Gegensatz dazu erleichtert die DNase I-Therapie den Abbau von extrazellulärer DNA, was die NET-assoziierte Zytotoxizität und thrombotische Potenzial reduziert. Darüber hinaus haben Heparin und seine Derivate die Fähigkeit gezeigt, NET-assoziierte Histone zu neutralisieren und Koagulopathie zu mildern. Neue Ansätze beinhalten die gezielte Ansprache von Signalwegen stromaufwärts, wie TLR9 und IL-8/CXCR2, die weiteres therapeutisches Potenzial bieten.
Pignataro et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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