Hintergrund Die bestehende Forschung zu Taekwondo konzentrierte sich hauptsächlich auf die physiologischen Effekte des Trainings, mit begrenztem Interesse an psychologischer Resilienz, Selbstverteidigung und Lebensqualitätsniveaus. Die vorliegende Studie untersuchte die Effekte von Taekwondo-Übungen auf psychologische Resilienz, Selbstverteidigung und Lebensqualitätsniveaus bei gesunden weiblichen Probanden. Methoden Die vorliegende Studie umfasste 30 gesunde, sitzende weibliche Probanden. Die Probanden wurden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe nahm am Taekwondo-Training (TG) teil, während die andere Gruppe als Kontrollgruppe (CG) diente. Die Stichprobengrößen für die TG- und CG-Gruppen lagen bei 15. Die TT-Gruppe erhielt konventionellen Taekwondo-Unterricht, während die CG-Gruppe ihre gewohnte Routine beibehielt und auf sportliche Aktivitäten verzichtete. Die Brief Psychological Resilience Scale, die Physical Self-Defence Scale for Women und die SF-12 Quality of Life Scale wurden vor und nach dem sechswöchigen Trainingszeitraum durchgeführt. Ergebnisse Das 6-wöchige Taekwondo-Trainingsprogramm führte zu signifikanten Verbesserungen sowohl der körperlichen Gesundheit (PH) (p = 0.049) als auch der psychischen Gesundheit (MH) (p < 0.01) bei weiblichen Teilnehmerinnen. Es gab keine signifikante Veränderung der Scores zur psychologischen Resilienz (PR) (p > 0.05). Es ergaben sich signifikante Verbesserungen in der Selbstverteidigung gegen einfache physische Angriffe (SP) (p = 0.004) und Selbstverteidigung gegen gefährliche physische Angriffe (DP) (p = 0.041). Schlussfolgerung Die positiven Effekte des Taekwondo-Trainings auf psychologische Resilienz, körperliche Selbstverteidigung und Lebensqualitätsniveaus wurden bei gesunden weiblichen Probanden nachgewiesen. Diese Studie liefert wertvolle Einblicke in die Auswirkungen von Taekwondo-Übungen auf psychologische Resilienz, körperliche Selbstverteidigung und Lebensqualitätsniveaus. Die Ergebnisse dieser Studie können zukünftige Interventionen und Programmdesigns im Kontext der Sportpsychologie leiten.
YIKILMAZ et al. (Mittwoch,) haben diese Frage untersucht.