Die Hufeisenniere (HSK) ist die häufigste angeborene renale Fusionsanomalie, die bei etwa 0,25 % der Bevölkerung auftritt. Sie ist gekennzeichnet durch die Fusion der unteren Pole der Nieren durch einen Isthmus aus funktionalem oder faserigem Nierengewebe und ist häufig mit aberranter Gefäßversorgung und veränderter Ureteranatomie verbunden. Diese anatomischen Variationen können während der kolorektalen Chirurgie erhebliche Herausforderungen darstellen und das Risiko unbeabsichtigter Verletzungen der Nierenstrukturen erhöhen. In diesem Artikel berichten wir über den Fall eines 25-jährigen Mannes mit ileocaecaler Morbus Crohn, bei dem auf präoperativen abdominalen CT-Bildern incidentiell eine Hufeisenniere entdeckt wurde. Der Patient unterzog sich einer Ileocaecalresektion mit ileokolischem Anastomose. Die intraoperative Exploration bestätigte das Vorhandensein der renalen Fusionsanomalie, die eine sorgfältige Dissektion erforderte, um Verletzungen an aberranten Gefäßen und verlagerten Uretern zu vermeiden. Dieser Fall hebt die Bedeutung einer gründlichen präoperativen Bildgebung und chirurgischen Planung bei Patienten mit angeborenen Nierenmissbildungen hervor, die sich einer kolorektalen Chirurgie unterziehen. Chirurgen sollten sich des potenziellen Risikos iatrogener urologischer und vaskulärer Komplikationen in solchen Fällen bewusst sein.
Zakaria et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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