ZUSAMMENFASSUNG Problem Mobbing-Opfer erleben oft eine Vielzahl psychologischer Folgen, darunter ein erhöhtes Risiko für Depressionen, Angstzustände und andere stressbedingte Störungen. Ziel Zweck dieser Studie ist es, die vermittelnden Rollen von Hoffnung und wahrgenommener sozialer Unterstützung in der Beziehung zwischen Mobbing-Opfererfahrungen und Bewältigungsstrategien unter jugendlichen Opfern in Ägypten zu untersuchen. Methoden Eine Querschnittsstudie mit deskriptiven korrelativen Ansätzen wurde in acht staatlichen Mittel- und Sekundarschulen in Alexandria, Ägypten, durchgeführt, wobei 400 Jugendliche zufällig aus den acht Bildungszonen der Provinz ausgewählt wurden. Die Teilnehmer füllten den Olweus-Mobbingfragebogen, die Brief Cope Scale, die Children's Hope Scale und die Multidimensionale Skala der wahrgenommenen sozialen Unterstützung aus. Nach den STROBE-Prinzipien wurden die Daten mittels t-Test, Pearson-Korrelation und Pfadanalyse-Modellierung (SEM) analysiert. Ergebnisse Es wurde festgestellt, dass Mobbing-Opfererfahrungen einen signifikant negativen Einfluss sowohl auf die Problemlösungs- als auch auf die emotionale Bewältigung hatten, während sie eine positive Assoziation mit dysfunktionaler Bewältigung zeigten. Obwohl Hoffnung keinen signifikanten direkten Einfluss auf Problemlösung, emotionale oder dysfunktionale Bewältigung zeigte, vermittelte sie, zusammen mit sozialer Unterstützung, diese Effekte in unterschiedlichem Maße. Bemerkenswert ist, dass die soziale Unterstützung einen signifikanten positiven direkten Effekt sowohl auf Problemlösungs- als auch auf emotionale Bewältigung hatte, jedoch keinen signifikanten Einfluss auf dysfunktionale Bewältigung. Schlussfolgerungen Die Ergebnisse heben die Bedeutung der Förderung von Hoffnung und der Stärkung von Unterstützungsnetzwerken hervor, um die Bewältigung zu verbessern und die negativen Auswirkungen von Mobbing zu verringern.
Saleh et al. (Do,) untersuchten diese Frage.