Die intestinale Mikrobiota wird oft als das „zweite Genom“ des menschlichen Körpers bezeichnet. Es wurde gezeigt, dass sie einer der bedeutendsten Umweltfaktoren (nicht genetisch) ist, die den Beginn, die Progression und die Prognose verschiedener neurologischer und psychiatrischer Störungen durch ihre Interaktionen mit den Immun-, Nerven- und Endokrinsystemen des Wirts beeinflusst. Veränderungen der Funktion und Zusammensetzung der intestinalen Mikrobiota stehen in engem Zusammenhang mit amyotropher Lateralsklerose, Autismus-Spektrum-Störungen, Depressionen, Parkinson-Krankheit und Alzheimer-Krankheit. Diese Übersicht fasst die Forschung zu den Assoziationen und Regulationsmechanismen zwischen der intestinalen Mikrobiota und dem zentralen Nervensystem zusammen, um die Rolle der intestinalen Mikrobiota bei der Aufrechterhaltung der neuralen Homöostase zu erkunden.
Zhao et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.