Hintergrund: Glaukom ist eine fortschreitende optische Neuropathie und eine der führenden Ursachen für irreversible Blindheit weltweit. Es bleibt in den frühen Stadien weitgehend asymptomatisch, was zu einer verzögerten Diagnose und schlechter Therapieadhärenz beiträgt. Diese Studie hatte zum Ziel, das demografische und klinische Profil von Glaukompatienten zu bewerten und Faktoren zu identifizieren, die mit dem Bewusstsein über die Erkrankung, der Behandlung und der Einhaltung von Nachsorgeuntersuchungen in einem tertiären Augenpflegezentrum verbunden sind. Methoden: Eine beschreibende Querschnittsstudie wurde von Mai 2023 bis September 2024 an der Abteilung für Ophthalmologie des Mardan Medical Complex in Mardan durchgeführt. Insgesamt wurden 374 Patienten, bei denen ein Glaukom diagnostiziert wurde, durch aufeinanderfolgende Stichprobenziehung rekrutiert. Die Daten wurden durch einen standardisierten Fragebogen erfasst, der Abschnitte über demografische Merkmale, das Verständnis der Patienten über Glaukom, Wahrnehmungen zur Erkrankung und berichtete Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Therapieadhärenz und klinischer Nachsorge umfasste. Die Antworten wurden in strukturierten Multiple-Choice-, Likert-Skalen- und binären (ja/nein) Formaten aufgezeichnet. Die Daten wurden mit SPSS 18.0 analysiert, wobei ein p-Wert von <0,05 als statistisch signifikant betrachtet wurde. Ergebnisse: Unter den 374 Glaukompatienten waren 54,5 % männlich und 63,6 % lebten in städtischen oder vorstädtischen Gebieten. Die häufigste Altersgruppe war 41–50 Jahre (29,9 %), und 66,8 % hatten mindestens eine Sekundarschulausbildung. Während 91,2 % wussten, dass die Behandlung das Fortschreiten verlangsamen kann, und 84,2 % regelmäßige Augenuntersuchungen schätzten, waren 51,1 % sich über subtile frühe Anzeichen nicht im Klaren und 52,9 % erkannten dessen erbliche Natur. Die meisten Patienten priorisierten die Behandlung (89,3 %) und vertrauten ihren Augenärzten (95,7 %), obwohl nur 55,6 % Veränderungen des Lebensstils als wichtig erachteten. Die Adhärenz zur Medikation betrug 82,6 %, die Teilnahme an Nachuntersuchungen 76,7 %, aber nur 25,7 % unterzogen sich einer Operation oder лазерbehandlung. Ein höheres Wissen war mit besseren Praktiken verbunden (48,9 %), wobei finanzielle Probleme (44,9 %) und mangelndes Bewusstsein (33,4 %) als die wichtigsten Barrieren identifiziert wurden. Fazit: Die Mehrheit der Glaukompatienten zeigt ein beträchtliches Verständnis und positive Einstellungen gegenüber ihrem Zustand, mit einer hohen Adhärenz an Therapie- und Nachsorgeprotokolle.
Hamza et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.