Die vorliegende Studie untersuchte die Rolle von Phubbing, oder das Unterbrechen eines Gesprächs, indem man sich statt seinem Kommunikationspartner dem Handy zuwendet, bei 51 Paaren, die während der COVID-19-Pandemie zusammenlebten. Im Rahmen der Zuneigungsaustauschtheorie untersuchte die vorliegende Studie, ob Phubbing indirekt mit der Beziehungssatisfaction über Gefühle von Zuneigungsentzug assoziiert war. Die Ergebnisse zeigten, dass Phubbing mit stärkeren Gefühlen von Zuneigungsentzug assoziiert war, die wiederum mit geringerer Beziehungssatisfaction korrelierten. Phubbing-Ähnlichkeit (d.h. das Ausmaß, in dem Partner ähnliche Phubbing-Verhaltensweisen zeigten) war jedoch nicht mit Zuneigungsentzug oder Beziehungssatisfaction assoziiert. Dyadische Analysen offenbarten einen Partnereffekt zwischen Zuneigungsentzug und Beziehungssatisfaction. Die theoretischen Implikationen für die gleichzeitige Handynutzung und deren Einfluss auf die Beziehungsdynamik werden diskutiert.
Denes et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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