Dieses Papier beschäftigt sich mit den metaphysischen Interpretationen von Laozi (老子) und konzentriert sich auf die Werke von Eom Gunpyeong(嚴君平)’s Laozi Zigu (老子指歸) und Wang P'il(王弼)'s Laozi Zhu(老子注). Im Allgemeinen zeichnet sich Wang P'il's Laozi Zhu durch seinen metaphysischen Interpretationsansatz aus. Hier stellt der Autor die Frage, ob Wang P'il's metaphysische Interpretation tatsächlich ein origineller Einblick war, der nur ihm eigen war. Die Schlussfolgerung ist, dass es bereits eine typische metaphysische Interpretation vor Wang P'il gab, nämlich Eom Gunpyeong's Laozi Zigu aus der späten Westlichen Han-Dynastie. Um diesen Punkt zu untermauern, führte der Autor die folgenden Analysen durch: Erstens hielt die Analyse des Yuan Wu Lun(元無論) in Laozi Zigu offen, dass im Laozi Zigu das Konzept von 'Wu(無)' (Nichtigkeit) sowohl kosmologische als auch ontologische Aspekte vereint. Zweitens wurde gezeigt, dass im Laozi Zigu der Begriff 'Wu' oft mit dem 'Dao(道)' gleichgesetzt wird. Drittens wurde durch die Analyse von Wang P'il's Gui Wu Lun(貴無論) demonstriert, dass die Hauptideen wie 'Yi Wu Wei Ben(以無爲本)' (Nichtigkeit als Fundament nehmen) und 'Yi Wu Wei Dao(以無爲道)' (Nichtigkeit als Dao nehmen) auf die Ursprünge innerhalb von Laozi Zigu zurückgeführt werden können. Durch diese Diskussionen wurde bestätigt, dass Wang P'il's Theorie des 'Gui Wu(貴無)' (Respekt vor der Nichtigkeit) und sein wissenschaftliches Denken direkt von der ontologischen Argumentation des Laozi Zigu beeinflusst wurden und dass das Konzept von 'Wu' (Nichtigkeit) als philosophischer Kern fungiert, der eine Kontinuität zwischen diesen Ideen herstellt.
Seok Myeong Lee (Donnerstag) untersuchte diese Frage.
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