Hintergrund: Die Inzidenz schädlichen Alkoholgebrauchs bei jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) steigt in einkommensschwachen und einkommensmittelmäßigen Ländern (LMIC). Eine Pilotstudie wurde von Februar bis Juli 2024 unter Studierenden durchgeführt, um die Wirksamkeit einer von Pflegekräften geleiteten kurzen motivationalen Intervention für schädlichen Alkoholgebrauch und damit verbundene Schäden zu bestimmen. Methoden: Diese quasi-experimentelle Studie verwendete ein Design mit nicht-equivalenten Kontrollgruppen und einer Vorher-Nachher-Messung. Von den 360 gescreenten Studierenden wurden 60 als schädlichen Alkoholgebrauch identifiziert, basierend auf einem Alkoholgebrauchsstörung-Identifikationstest (AUDIT) Score zwischen 8 und 19. Alkoholbezogene Probleme wurden bei den ausgewählten Studierenden mithilfe des standardisierten Rutgers Alkoholprobleminventars (RAPI) bewertet. Die Versuchsgruppe (n=30) erhielt eine kurze motivationalen Intervention basierend auf dem Modell Feedback, Verantwortung, Beratung, Optionen, Empathie und Selbstwirksamkeit (FRAMES), bestehend aus zwei individualisierten Sitzungen von 15-20 Minuten Dauer, während die Kontrollgruppe (n=30) Standardberatung erhielt. Ergebnisse: Drei Monate nach der Intervention waren die durchschnittlichen AUDIT- und RAPI-Werte in der Versuchsgruppe signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe. Fazit: Diese Ergebnisse legen nahe, dass eine FRAMES-basierte psychosoziale Intervention wirksam schädlichen Alkoholgebrauch und damit verbundene Schäden bei Studierenden adressieren kann.
Pandey et al. (Do.) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: