Die aktuelle Studie wurde durchgeführt, um die Ansichten, Sorgen und Erwartungen der Eltern bezüglich der Mitgiftpraxis zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden sechs Väter und sechs Mütter interviewt, die in die Mitgiftpraktiken verwickelt sind. Nach der Analyse der Daten durch thematische Analyse traten drei übergeordnete Themen zutage: Perspektive zur Mitgift, Sorgen hinter der Mitgift und Konsequenzen sowie Prävention der Mitgift. Die Teilnehmer waren sich des Konzepts, Ursprungs und der religiösen Grundlage des Mitgift systems bewusst. Sie unterstützten hauptsächlich eine begrenzte Mitgift bei der Hochzeit einer Tochter, lehnten jedoch die Annahme von Schwiegertöchtern ab. Die Teilnehmer glaubten, dass die Mitgift auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und familiärer Ebene eine zerstörerische Auswirkung hatte und mit Gier, verzögerten Ehen, Schulden, psychologischen Auswirkungen, finanziellen Nöten, mitgiftbezogener Gewalt und Scheidung verbunden war. Maßnahmen zur Beseitigung des Mitgift systems umfassten die Förderung des Bewusstseins und Wissens über die islamische Scharia, die Rolle der Medien und die Entwicklung eines Gleichheitsbewusstseins innerhalb der Gemeinschaft. Diese Studie half uns, die grundlegenden Motive hinter der Bereitstellung und Annahme der Mitgift zu verstehen.
Fatima et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.