Zusammenfassung Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen, die wissenschaftlich fundierte Ziele (SBTs) auf die Unternehmens-Treibhausgasemissionen (GHG) haben. Mit einer Differenz-in-Differenzen-Methodologie bewerten wir, ob Unternehmen, die sich zu einem Klimaneutralitätsziel verpflichten, eine Verringerung der GHG-Emissionen im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen zeigen, die solche Ziele später erklären. Unsere Ergebnisse liefern begrenzte Belege dafür, dass Organisationen mit SBT die Emissionen reduzieren, insbesondere bei Scope 1- und Scope 2-Emissionen, da die Ergebnisse an starker statistischer Signifikanz mangeln. Wir untersuchen auch, ob das Tempo der Emissionsreduktionen zunimmt, wenn Unternehmen ihrem Zieljahr näher kommen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Anstrengungen zur Emissionsreduktion vor der Ankündigung zunehmen, danach jedoch stabil bleiben können. Diese Ergebnisse heben die Herausforderungen hervor, die Auswirkungen freiwilliger Unternehmensengagements auf Klimaziele genau zu bewerten, und unterstreichen die Notwendigkeit einer umfassenden und klaren Berichterstattung, um irreführende Behauptungen zu vermeiden und das Vertrauen in die Klimafinanzierung zu fördern.
Salerno et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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