Einleitung: Chronisch myeloische Leukämie (CML) in pädiatrischen und adolescenten Populationen ist relativ selten. Die vorliegende Studie bietet einen integrierten Ansatz zur Bewertung des Einflusses molekularer und zytogenetischer Antworten auf die langfristigen Ergebnisse in diesen Populationen, indem demografische Faktoren und hämatologische Parameter einbezogen werden, sowie zur Erforschung ihrer klinischen Relevanz in ressourcenschwachen Umgebungen. Materialien und Methoden: Eine retrospektive Analyse wurde bei Patienten durchgeführt, die 10 Jahre alt waren, wobei die fünfjährigen Überlebensraten 100% bzw. 88% betrugen. Fazit: Das Erreichen molekularer und zytogenetischer Antworten hat einen signifikanten Einfluss auf die langfristigen Ergebnisse bei pädiatrischen und adolescenten Patienten mit diagnostizierter CML, was ihre Rolle als wichtige Prädiktoren in der klinischen Praxis hervorhebt. Patienten, die sowohl MMR als auch CCyR erreichten, zeigten eine fünfjährige Gesamtüberlebensrate (OS) von 100%, während solche mit EMR eine fünjährige Überlebensrate von 97,4% zeigten. Diese Ergebnisse unterstützen die Nützlichkeit der frühen Überwachungsreaktion zur Prognosebewertung und Therapieführung, insbesondere in einkommensschwachen und -mittleren Ländern (LMICs). Allerdings bleiben Behandlungsabbruch und schlechte Compliance wesentliche Hindernisse in LMICs. Weitere Forschungen mit multizentrischen prospektiven Studien in LMICs sind unerlässlich.
Dave et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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