Zusammenfassung Diese Studie hebt eine wertgeleitete Untersuchung der Ansichten von Kindern (im Alter von 9–18 Jahren) zur Dekolonisierung von Museumserfahrungen hervor. Der Artikel präsentiert die Herausforderungen und Chancen, die mit der Nutzung eines niederfrequenten Augmented Reality-Autorentools (User Experience Values Framing) zur Personalisierung von Museumserfahrungen verbunden sind. Das Tool erfasst die Werte der Kinder durch einen wertempfindlichen Designansatz und behandelt Fragen der Repräsentation, Machtungleichgewichte und kultureller Reaktionsfähigkeit in Museumstechnologien. Durch vier empirische Studien untersucht die Forschung die Motivationen hinter dem Besuch von Museen, Wertepräferenzen und das Aufkommen von Werten unter Kindern. Sie wirft ein Licht auf die Wirksamkeit, Kinder in den Gestaltungsprozess eines Augmented Reality-Autorentools einzubeziehen, hebt ihre Perspektiven auf Dekolonisierungsnarrative und den Wunsch nach personalisierten und inklusiven Museumserfahrungen hervor. Die Studien unterstreichen die Bedeutung der Erfassung und Integration von Werten im Zusammenhang mit der Dekolonisierung in das Design von Museumsausstellungen und betonen die Bedürfnisse und Präferenzen junger Zielgruppen. Trotz der Einschränkungen bieten die gewonnenen Erkenntnisse wertvolle Orientierung für Museen, die nach Möglichkeiten suchen, inklusivere und gerechtere kulturelle Ausstellungen zu schaffen.
Caelenberghe et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.