Diese Studie untersucht die Auswirkungen der Sportteilnahme auf die Fertilitätsabsichten verheirateter junger Erwachsener in China, wobei Daten aus den China Family Panel Studies (CFPS) von 2022 verwendet werden. Durch die Integration der Selbstbestimmungstheorie (SDT) und der Familialsystemtheorie (FST) wird die Hypothese aufgestellt, dass die Sportteilnahme die Fertilitätsabsichten durch Mediation der ehelichen und familiären Funktionen steigert. Eine Stichprobe von 1.087 gültigen Fällen wurde mittels Probitregression und Strukturgleichungsmodellierung analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Erhöhung der Sportteilnahme um eine Einheit mit einer um 0,048 höheren Wahrscheinlichkeit, ein Kind haben zu wollen, verbunden ist. Insbesondere bestätigt die Strukturgleichungsmodellierung mit 1.000 bootstrapped Stichproben, dass die eheliche Funktion diese Beziehung mediiert (indirekter Effekt = 0,023, 13,7% des gesamten Effekts; p < 0,10), während die familiäre Funktion stärker mediiert (indirekter Effekt = 0,082, 48,8%; p < 0,01), und die Kettenmediation durch beide Subsysteme einen Beitrag von 0,063 leistet (37,5%; p < 0,01). Diese Studie unterstreicht die Bedeutung sowohl der ehelichen als auch der familiären Subsysteme bei der Gestaltung von Fertilitätsentscheidungen und legt nahe, dass Maßnahmen zur Förderung der Sportteilnahme und familienzentrierte Unterstützung die Fertilitätsabsichten junger verheirateter Personen wirksam erhöhen können.
Li et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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