Einleitung: Infektionen der unteren Atemwege (LRTIs) bleiben eine bedeutende Ursache für Morbidität und Mortalität weltweit, insbesondere in Entwicklungsländern wie Indien, wo die Belastung erheblich höher ist. Der Anstieg der antimikrobiellen Resistenz (AMR), insbesondere bei gramnegativen Bakterien, erschwert das klinische Management und hebt die Notwendigkeit einer regionsspezifischen Überwachung hervor, um die empirische Therapie zu leiten. Diese Studie zielt darauf ab, das bakterielle Profil und die antimikrobielle Empfindlichkeit von Sputum- und endotrachealen Aspirationen von Patienten mit Verdacht auf LRTIs in einem tertiären Versorgungszentrum in Telangana zu bewerten. Materialien und Methoden: Eine prospektive Studie wurde von Januar 2024 bis Mai 2025 in der Abteilung für Mikrobiologie durchgeführt. Insgesamt wurden 406 Sputum- und endotracheale Aspirationsproben von Patienten im Alter von 18 Jahren mit klinischen Merkmalen von LRTI gesammelt. Die Proben wurden mit standardmikrobiologischen Techniken verarbeitet und anhand der Bartlett-Kriterien bewertet. Isolate wurden durch Koloniemorphologie, Gram-Färbung und biochemische Tests identifiziert. Die Überprüfung der antimikrobiellen Empfindlichkeit wurde gemäß den CLSI 2025 Richtlinien mit der Kirby-Bauer-Diskdiffusionsmethode durchgeführt. Fazit: Die Studie unterstreicht die hohe Belastung durch gramnegative Erreger bei LRTIs mit bemerkenswerter Multidrug-Resistenz, insbesondere in der Intensivpflege. Routinemäßige Kulturen, lokale Antibiogramme und Programme zur antimikrobiellen Kontrolle sind entscheidend für die Optimierung der Behandlungsergebnisse und den Kampf gegen AMR bei Atemwegsinfektionen.
Gandham et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.