Medikationsfehler (ME) sind vermeidbare Ereignisse, die aufgrund unsachgemäßer Medikamentenverwendung auftreten und das Leid der Patienten verursachen, während das Arzneimittel von Fachleuten im Gesundheitswesen oder Endnutzern reguliert wird. Ziel dieser Studie ist es, sich mit Medikationsfehlern und ihren Typen vertraut zu machen: Verordnungs-, Abgabe-, Überwachungsfehler und die Rolle des klinischen Pharmakologen bei der Verhinderung von Medikationsfehlern. Eine gründliche Analyse der Literatur zu MEs wurde durch den Rückgriff auf elektronische Datenbanken wie Embase, Pubmed, EBSCO, Web of Science, Science Direct, Google Scholar, Medline, PsycINFO und Scopus durchgeführt. In der Studie wurde festgestellt, dass Medikationsfehler weltweit verbreitet sind und hauptsächlich auf menschliche Fehler zurückzuführen sind, die vermieden werden können. Die verschiedenen Arten von Medikationsfehlern, die in Indien sowie in anderen Ländern auftreten, wurden identifiziert, und die Ursachen dieser Fehler wurden bewertet. Die Rolle des klinischen Pharmakologen erwies sich als entscheidend bei der Verhinderung von Medikationsfehlern durch die Bereitstellung von klinischen Diensten im Schichtbetrieb, die Schulung des Pflegepersonals in Bezug auf die richtige Medikamentenverabreichung, die Barcode-unterstützte Medikamentenverabreichung, die Nutzung von Technologien im Gesundheitswesen (HIT) und die ordnungsgemäße Nachverfolgung. Gegenmaßnahmen zur Reduzierung von ME bestehen darin, die Probleme und deren Ursachen zu identifizieren und dann Lösungen durch die Dienste klinischer Pharmakologen umzusetzen, anstatt das Personal zu beschuldigen, abzuwerten und zu quälen. Es ist auch notwendig, ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen, indem an der Entwicklung eines Systems zur besseren Verfolgung und Dokumentation von Fehlern gearbeitet wird und ME als eine Herausforderung betrachtet wird, die überwunden werden muss. Zudem sollten alle Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäuser in Betracht ziehen, einen klinischen Pharmakologen in ihr System aufzunehmen.
Rathi et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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