Zusammenfassung In vielen afrikanischen Gesellschaften bleibt der Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten für jugendliche Mädchen sehr problematisch. Dies ist auf mehrere Gründe zurückzuführen, einschließlich soziokultureller Faktoren, dem Einfluss der Religion, negative Einstellungen von Gesundheitsdienstleistern und rechtliche sowie politische Barrieren. Die Situation wird für jugendliche Mädchen mit Behinderungen noch komplizierter, da viele von ihnen als asexuell wahrgenommen werden und keine Entscheidungen über ihre sexuelle und reproduktive Gesundheit treffen können. Leider neigen Gesetze und Politik im Hinblick auf sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRHR) von jugendlichen Mädchen mit Behinderungen dazu, ihre Sichtweisen auszuschließen, was das Stigma und die Diskriminierung gegen sie verstärkt. Aus einer Perspektive der substantiven Gleichheit und Inklusivität argumentiert dieser Artikel, dass jugendliche Mädchen mit Behinderungen, um ein erfülltes und gesundes Leben zu führen, Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten auf gleicher Basis mit anderen haben müssen. Noch wichtiger ist, dass Gesetze und Politiken, die Lücken im Zugang zu SRHR-Diensten für jugendliche Mädchen mit Behinderungen schließen, an menschenrechtsbasierten Prinzipien wie Respekt vor der Würde, Nichtdiskriminierung, Beteiligung und Rechenschaftspflicht ausgerichtet sein müssen, die in verschiedenen Menschenrechtsinstrumenten verankert sind. Der Artikel weist anhand von Beispielen aus der Region darauf hin, dass diese Menschenrechtsinstrumente die afrikanischen Regierungen unter anderem auffordern, verschiedene Barrieren für den Zugang zu SRHR-Diensten für jugendliche Mädchen mit Behinderungen abzubauen.
Nkomo et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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