Die ältere Bevölkerung erlebt oft einen Rückgang der sozialen Interaktion und der kognitiven Funktion, insbesondere in institutionellen Einrichtungen wie dem Sozialheim Tresna Werdha Budi Pertiwi in Bandung. Die Bewohner sind häufig Isolation und verringertem geistigen Stimulus ausgesetzt, was ihr emotionales Wohlbefinden und ihre Unabhängigkeit beeinträchtigt. Diese Studie zielt darauf ab, ein Brettspiel zu entwickeln, das die soziale Gemeinschaft fördert und die kognitive Fähigkeit älterer Frauen in der Einrichtung verbessert. Mit einer Design Thinking-Methodologie engagierten sich die Forscher in fünf Phasen: Einfühlen (durch Interviews und Beobachtungen), Definieren (via SWOT-Analyse und Crossover), Ideenfindung (Skizzierung von Konzepten und Mind Mapping), Prototyp (Erstellung physischer Modelle) und Testen (Bewertung der Benutzerfreundlichkeit mit realen Nutzern). Das Endprodukt, mit dem Titel „ABC Brain Teaser“, bietet helle, hochkontrastierende Grafiken und einfache, aber herausfordernde Regeln, die auf die Vorlieben und kognitiven Fähigkeiten älterer Menschen zugeschnitten sind. Die Tests ergaben, dass die Teilnehmer das Spiel ansprechend, einfach zu bedienen und vorteilhaft für die Gedächtnisstimulation und Interaktion fanden. Das Brettspiel sprach effektiv das Fehlen gemeinschaftlicher Aktivitäten an und bot ein integratives Werkzeug für kognitive Übungen. Diese Forschung bietet ein replizierbares Modell für Altenpflegeeinrichtungen, die nicht-pharmakologische Interventionen zur Verbesserung der Lebensqualität suchen, und zeigt, dass Brettspiele sowohl therapeutisch als auch sozial stärkend sein können, wenn sie mit Empathie und lokalem Kontext entworfen werden.
Amaliani et al. (Do,) untersuchten diese Frage.