Die Grundlagen der Lebensrettenden Maßnahmen (BLS) sind eine entscheidende Fähigkeit für Pflegekräfte, doch es bestehen Lücken im Bewusstsein und in der technischen Kompetenz unter Pflegekräften in einkommensschwachen und mittleren Ländern. In Pakistan könnte die begrenzte simulationsbasierte Ausbildung das Vertrauen und die Kompetenz in der kardiopulmonalen Wiederbelebung (CPR) beeinträchtigen. Zielsetzung: Bewertung des BLS-Bewusstseins, der selbst wahrgenommenen Kompetenz und der damit verbundenen demografischen Faktoren unter post-RN BScN-Studenten in Sindh, Pakistan. Methoden: Eine deskriptive Querschnittsstudie wurde zwischen Mai und November 2022 an fünf Pflegeschulen durchgeführt. Ein strukturiertem Fragebogen wurde zur Datenerhebung über BLS-Bewusstsein, Wissen über CPR-Techniken, Einstellungen und selbst wahrgenommene Kompetenz verwendet. Insgesamt wurden 378 Studenten über Convenience-Sampling rekrutiert. Deskriptive Statistiken wurden berechnet und Chi-Quadrat-Tests verwendet, um die Zusammenhänge zwischen demografischen Variablen und wahrgenommener BLS-Kompetenz zu untersuchen. Ergebnisse: Die meisten Teilnehmer (86,2%) hatten von BLS gehört und befürworteten dessen Einbeziehung in die Lehrpläne (81%). Dennoch waren die korrekten Antworten zu technischen CPR-Fähigkeiten wie der CAB-Reihenfolge (51,9%), der Kompressionstiefe (56,3%) und dem Verhältnis 30:2 (43,9%) suboptimal. Statistisch signifikante Zusammenhänge wurden zwischen der selbst wahrgenommenen Kompetenz und Geschlecht, Alter, klinischer Erfahrung und Studienjahr festgestellt (p<0,05), wobei Männer und erfahrene Studenten sich selbst höher bewerteten. Fazit: Die Studie ergab ein hohes Bewusstsein für BLS, jedoch Lücken in den technischen Fähigkeiten. Die Integration von simulationsbasiertem Training, Auffrischungssitzungen und die Behebung von Geschlechtervertrauenslücken sind entscheidend zur Verbesserung der Patientenversorgung.
Keerio et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.