Das Endometriumkarzinom (EK) wird voraussichtlich bis 2040 die dritthäufigste Krebsform und die vierthäufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle bei Frauen sein, mit den größten Zuwächsen in der nicht-hispanischen schwarzen, hispanischen und asiatischen Bevölkerung. Die Klassifikation der Internationalen Föderation für Gynäkologie und Geburtshilfe (FIGO) 2023 führt wichtige Aktualisierungen ein, einschließlich eines verfeinerten Staging-Systems, das molekulare Marker zur Verbesserung der Risikostratifizierung integriert. Die MRT spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlungsplanung, indem sie das Ausmaß der Erkrankung bewertet, die Eignung für fruchtbarkeitserhaltende Optionen bestimmt, die Planung der Radiotherapie leitet und die Nachsorge unterstützt. Sie ist auch entscheidend zur Unterscheidung von EK und Gebärmutterhalskrebs. Bedeutende Überarbeitungen in den FIGO 2023 Staging-Richtlinien konzentrieren sich auf die Bewertung der myometrialen Invasion, die Identifizierung synchroner oder metastatischer Eierstocktumoren und die Beurteilung peritonealer Beteiligung. Rezidive treten typischerweise innerhalb der ersten 2 Jahre auf, wobei häufige Orte das vaginale Vault und die Lymphknoten sind, wobei die MRT weiterhin die bevorzugte Bildgebungsmethode bleibt. Während die CT routinemäßig zur Beurteilung metastasierender Erkrankungen eingesetzt wird, ist die 18F-Fluordesoxyglukose-Positronenemissionstomographie (18F-FDG PET)/CT wertvoll zur Erkennung von nodalen und distalen Metastasen. Darüber hinaus haben einige Institutionen begonnen, 18F-FDG PET/MRT zur Evaluierung sowohl lokaler Rezidive als auch entfernter Metastasen zu verwenden, was einen integrierteren Ansatz für die Nachsorge des EK bietet.
Andrieu et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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