Obwohl ätherische Zitrusöle, einschließlich Zitronengrasöl, antibakterielle, anti-biofilm- und antioxidative Eigenschaften aufweisen, machen ihre biologische Instabilität und schlechte Wasserlöslichkeit sie für industrielle Anwendungen ungeeignet. Ziel dieser Studie war es daher, sowohl eine Zitronengrasöl-Emulsion (LEO-E) als auch eine Zitronengrasöl-Nanoemulsion (LEO-NE) herzustellen und deren verschiedene Bioaktivitäten zu bewerten. Die Charakterisierung mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) und die Bewertung der antimikrobiellen, antibiofilm-, antioxidativen und antikanzerogenen Aktivitäten wurden durchgeführt. Die Ergebnisse der GC-MS zeigten, dass die D-Limonen-Verbindung die dominierende unter den anderen Verbindungen im LEO ist. Laut Transmissionselektronenmikroskopie und dynamischer Lichtstreuung erschien die LEO-NE als kugelförmige Tropfen mit einer konstanten Größe von 29,1 bis 37,4 nm und einem Polydispersitätsindex von 0,163. Die antimikrobiellen Ergebnisse zeigten, dass die LEO-NE vielversprechende antimikrobielle Aktivität gegen Bacillus subtilis, Staphylococcus aureus, Escherichia coli, Pseudomonas aeruginosa, Candida albicans und Austromerope brasiliensis mit Hemmzonen von 25,33 ± 1,1, 26,5 ± 0,5, 22 ± 1, 24,33 ± 0,5, 28,6 ± 1 und 27,97 ± 0,9 mm aufwies. Darüber hinaus zeigte die LEO-NE eine beträchtliche Anti-Biofilm-Effizienz gegenüber S. aureus und P. aeruginosa mit Hemmprozentsätzen bei 1/2 von MIC von 98,92 und 92,62 %, respektive. Des Weiteren zeigte die LEO-NE antioxidative Aktivität mit der Methode 2,2-Diphenyl-1-picrylhydrazyl bei 88,5 % bei einer Konzentration von 100 µg/mL. Darüber hinaus zeigte die LEO-NE eine potenzielle antikanzerogene Aktivität gegenüber der menschlichen Prostatakrebszelllinie (PC3) und der menschlichen Leberkrebszelllinie (Hep-G2), wobei die IC50-Werte 170,09 und 105,06 % betrugen. Zusammenfassend hatte die im aktuellen Studium hergestellte LEO-NE antimikrobielle, antibiofilm-, antioxidative und antikanzerogene Aktivitäten, die in den medizinischen und pharmazeutischen Bereichen eingesetzt werden können.
Selim et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.