Diese Studie entwickelt einen dreidimensionalen Bewertungsrahmen, der politische Instrumente, politische Themen und politische Subjekte integriert, um Chinas ESG (Umwelt, Soziales und Governance) -Politik zu analysieren. Basierend auf 82 zentralen Regierungsdokumenten, die zwischen 2007 und 2024 herausgegeben wurden, werden Inhaltsanalysen, Latent Dirichlet Allocation (LDA) -Themenmodellierung und Sozialnetzwerkanalyse durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen ein strukturelles Ungleichgewicht bei politischen Instrumenten, mit einer Überabhängigkeit von umweltbezogenen Instrumenten und unzureichender Anwendung von Angebots- und Nachfragemechanismen. Vier Hauptpolitikthemen werden identifiziert: Umweltgovernance, Unternehmensverantwortung und Offenlegung, technologische Innovation und finanzielle Entwicklung. Diese Themen zeigen sich entwickelnde Prioritäten, die mit nationalen Strategien übereinstimmen. Die Sozialnetzwerkanalyse zeigt eine schwache Koordination unter den Interessengruppen, wobei nur wenige zentrale Agenturen die meisten Politiken treiben. Diese Forschung trägt einen systematischen und quantitativen Ansatz zur Bewertung der ESG-Politik bei und bietet Einblicke in strukturelle Mängel und Fragmentierung der Governance. Sie gibt umsetzbare Empfehlungen zur Optimierung der Instrumentennutzung, Verbesserung des thematischen Designs und Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen mehreren Agenturen in der ESG-Politikgestaltung. Diese Studie trägt zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen, insbesondere SDG 12 (Verantwortungsvoller Konsum und Produktion) und SDG 13 (Klimaschutz), bei, indem sie Chinas ESG-Politik bewertet und einen ausgewogeneren und pragmatischeren politischen Rahmen vorschlägt.
Liu et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.