Dieses Forschungspapier verwendet die Kritische Diskursanalyse (KDA), um zu untersuchen, wie Sprache als Werkzeug der Überzeugung und Macht im zeitgenössischen politischen Diskurs fungiert. Basierend auf M.A.K. Hallidays Systematischer Funktionaler Grammatik (SFG), insbesondere ihrer interpersonellen Metafunktion, analysiert die Studie ausgewählte Reden von US-Präsident Joe Biden und der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen. Die Analyse konzentriert sich auf den strategischen Einsatz von Modalverben und persönlichen Pronomen, um zu enthüllen, wie diese sprachlichen Wahlmöglichkeiten Autorität konstruieren, Narrative formen und die Wahrnehmung des Publikums beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Führer strategisch hoch- und mittelwertige Modaloperatoren nutzen, um Engagement und Möglichkeit auszudrücken, während ein nuancierter Einsatz von personalen Pronomen (insbesondere "wir" und "ich") Solidarität aufbaut, kollektive Identität definiert und individuelle Führung behauptet. Diese Studie unterstreicht die entscheidende Rolle sprachlicher Entscheidungen bei der Erreichung politischer Ziele und bietet Einblicke in die Überzeugungsmechanismen, die in der politischen Kommunikation mit hohen Einsätzen vorhanden sind.
Neeraj Kumar Parashari (Mon,) hat diese Frage untersucht.
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