Um die Korrelation zwischen Intoleranz gegenüber Unsicherheit (IU) und Emotionsregulation (ER) bei Patienten mit generalisierter Angststörung (GAD) zu untersuchen, wurden insgesamt 108 GAD-Patienten und 115 gesunde Teilnehmer rekrutiert. Die Intoleranz gegenüber Unsicherheit-Skala (IUS) wurde verwendet, um das Niveau der IU zu bewerten. Der Fragebogen zur Emotionsregulation (ERQ) wurde verwendet, um die Präferenz der Teilnehmer für Emotionsregulationsstrategien zu bewerten. Die Hamilton-Anxiety-Skala (HAMA) und die Skala zur allgemeinen Angststörung (GAD-7) wurden verwendet, um den Schweregrad der Angstsymptome zu erfassen. Spearman-Korrelationsanalysen und lineare Regressionsanalysen wurden auf die Ergebnisse der Teilnehmer angewandt. Die Werte der IUS-Subskalen, ERQ-Subskalen und HAMA in der GAD-Gruppe unterschieden sich signifikant von denen in den gesunden Kontrollen (HC-Gruppe) (p ≤ 0,001). Die IUS-Subskalen korrelierten mit den ERQ-Subskalen, und die hemmende IU korrelierte signifikant mit Unterdrückungsstrategien des Ausdrucks (p < 0,01). Das Niveau der IU ist mit der Wahl der Emotionsregulationsstrategien bei GAD-Patienten korreliert. Die Analyse der moderierenden Effekte zeigt, dass Emotionsregulationsstrategien teilweise die Beziehung zwischen dem IU-Niveau und den Angstsymptomen moderieren. Diese Studie hebt die kritische Rolle von Intoleranz gegenüber Unsicherheit und Emotionsregulation bei der Beeinflussung der Schwere von Angstzuständen bei GAD hervor und betont das Potenzial für gezielte Interventionen, die sowohl kognitive als auch emotionale Dimensionen ansprechen.
Sun et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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