Zweck Diese Studie zielt darauf ab, Veränderungen im Zielbild unter internationalen Sporttouristen zu untersuchen und den Einfluss der Reisemotivation für kulturelle Erfahrungen auf das Zielbild vor und nach der Teilnahme an einer Sportveranstaltung zu vergleichen. Design/Methodik/Ansatz Mithilfe der Theorie der bloßen Exposition als theoretischen Rahmen hat diese Studie in zwei Phasen Daten erhoben: eine Umfrage vor der Veranstaltung vom 2. bis 12. November 2018 und eine Umfrage nach der Veranstaltung vom 19. November 2018 bis 3. Dezember 2018. In der Umfrage vor der Veranstaltung antworteten 496 von 1.384 internationalen Sporttouristen auf den Fragebogen (Antwortquote: 35,8 %), während in der Nachbefragung 264 von den 496 die Nachverfolgung abschlossen (Antwortquote: 53,2 %). Ergebnisse Die Ergebnisse des gepaart t-Tests zeigen, dass die Teilnahme an Sportveranstaltungen sechs Faktoren des Zielbilds erheblich verbessert hat: Stadt/Bequemlichkeit, Sport, Stadtatmosphäre, Sightseeing/Freizeit, Natur und Geschäft. Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse einer zweifaktoriellen ANOVA, dass die Haupt- und Interaktionseffekte der Reisemotivation für kulturelle Erfahrungen auf den Faktor „Stadt/Bequemlichkeit“ statistisch signifikant waren. Originalität/Wert Diese Studie bietet kontextspezifische empirische Beweise dafür, wie bloße Exposition durch die Teilnahme an Veranstaltungen das Zielbild beeinflussen kann. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass kulturelle Reisemotivation diese Veränderung moderieren kann; jedoch scheint der signifikante Moderationseffekt nur für die Dimension „Stadt/Bequemlichkeit“ zu gelten. Daher bietet die Studie einen fokussierten und wertvollen Beitrag, indem sie den nuancierten und begrenzten Einfluss kultureller Motivationen auf die Veränderung des Zielbildes im Kontext von Stadtmarathons hervorhebt.
Shiro Yamaguchi (Do,) hat diese Frage untersucht.