Das Hepatitis-C-Virus (HCV) wird hauptsächlich durch Blut übertragen. Patienten mit Nierenversagen, die sich einer Hämodialyse (HD) unterziehen, haben aufgrund eines geschwächten Immunsystems ein höheres Risiko für HCV-Infektionen. Diese Überprüfung hatte zum Ziel, organisatorische Risikofaktoren innerhalb von HD-Zentren zu identifizieren, die entscheidend für die Reduzierung der HCV-Serokonversion sind. Eine systematische Überprüfung wurde durchgeführt, die Studien analysierte, die zwischen dem 1. Januar 2000 und dem 31. Dezember 2023 in vier Datenbanken (PubMed, EBSCO, Ovid Medline und Google Scholar) veröffentlicht wurden. Achtzehn quantitative Studien wurden einbezogen. Die Datensynthese orientierte sich am Donabedian-Rahmenwerk, das Faktoren bewertete, die mit der HCV-Serokonversion bei HD-Patienten in Bezug auf Strukturen und Prozesse innerhalb von Gesundheitseinrichtungen verbunden sind. Die Einhaltung von Infektionskontrollrichtlinien und Isolationsprotokollen für Hepatitis-Fälle erwies sich als schützend gegen die HCV-Serokonversion, während die Wiederverwendung von Dialysatoren, das Fehlen von speziellen Dialysegeräten und unzureichende Pflegekraft-zu-Patient-Verhältnisse wichtige Risikofaktoren waren. Diese Überprüfung unterstreicht die Bedeutung der faktoren im Zusammenhang mit HD-Zentren zur Verhinderung der HCV-Übertragung. Strikte Einhaltung der Maßnahmen zur Infektionskontrolle, angemessene Isolation und spezielle Ausrüstung sind entscheidend, um das Risiko einer HCV-Serokonversion zu reduzieren. Ein mehrseitiger Ansatz, an dem Gesundheitsadministratoren, politische Entscheidungsträger und klinisches Personal beteiligt sind, ist entscheidend, um diese organisatorischen Herausforderungen zu priorisieren, um die HCV-Übertragung in HD-Zentren zu minimieren und letztlich die Patientensicherheit und die Qualität der Versorgung zu verbessern.
Sharin et al. (2025) haben diese Frage untersucht.