Glaukom ist eine öffentliche Gesundheitsherausforderung in Afrika. Viele der betroffenen Personen sind sich dessen nicht bewusst und die Patienten präsentieren sich mit fortgeschrittenen Erkrankungen. Das Management von Glaukom ist ebenfalls herausfordernd aufgrund einer Vielzahl von Faktoren wie Armut, schlechte Medikamentenadhärenz und begrenzte Behandlungsoptionen. Die Hauptoperation in Afrika ist die Trabekulektomie, die normalerweise für fortgeschrittene Erkrankungen reserviert ist. Die minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) hat sich als wirksam im Management von mildem bis moderatem primärem Offenwinkelglaukom und okulärer Hypertension mit minimalen Komplikationen erwiesen. Minimalinvasive Glaukom-Verfahren sind normalerweise teuer und für durchschnittliche afrikanische Patienten nicht erschwinglich. Niedrigkostenverfahren wie die gebogene Nadel-Goniektomie, der Sinskey-Haken-Goniotomie und GATT mit 5/0 Prolennaht haben sich als vergleichbar wirksam wie ihre ursprünglichen teuren Gegenstücke erwiesen. Die Verwendung dieser kostengünstigen Methoden und einiger der ursprünglichen MIGS-Verfahren für diejenigen, die es sich leisten können, wird das Management von Glaukom in Afrika verbessern und die Abhängigkeit von medizinischer Therapie verringern. Kollaborative Partnerschaften mit Industrievertretern werden helfen, die Kosten der Geräte für MIGS zu senken und deren weit verbreitete Verwendung in Afrika zu fördern.
Adunola et al. (Wed,) haben diese Frage studiert.