Etablierte Automobilhersteller (ECMs) sehen sich zunehmend Herausforderungen durch neue Akteure (NCMs) gegenüber, die disruptive Innovationen in der elektrischen Mobilität, digitalen Dienstleistungen und Geschäftsmodellen einführen. Diese Studie untersucht, wie ECMs diese aufkommenden Wettbewerber wahrnehmen und inwieweit die Unterschiede in den Geschäftspraktiken, organisatorischen Strukturen und Produktarchitekturen in der Praxis bestätigt werden. Basierend auf einem Multiple-Case-Studienansatz, der auf neun Experteninterviews beruht, zeigen die Ergebnisse, dass während die literaturgestützten Annahmen, z.B. die langsamere Agilität und forschungszentrierte Strategien der ECMs unterstützt werden, auch wichtige Unterschiede identifiziert werden. ECMs haben sich in Richtung modularer Fahrzeugarchitekturen verschoben und betrachten Shared Mobility und vernetzte Dienstleistungen weniger als zentrale Umsatztreiber als zuvor angenommen. Die Studie trägt zur Theorie bei, indem sie bestehende Modelle der Störung und dynamische Fähigkeiten in etablierten Unternehmen detailliert. Für die Praxis wird die Notwendigkeit hervorgehoben, dass ECMs ihre agile Transformation beschleunigen und ihre digitalen Wertversprechen überdenken. Zukünftige Forschungen sollten untersuchen, wie das organisatorische Erbe die Transformationswege prägt und wie aufkommende Akteure nachhaltige Geschäftsmodelle in Mobilitätsökosystemen skalieren.
AMIRI et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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