Motivation: Die Metabolitdiffusion liefert Informationen über charakteristische intrazelluläre Umgebungen im Vergleich zur Wasserdiffusion. Die konventionelle diffusionsgewichtete MRS (DW-MRS) ist ein nützliches Tool, aber ihr fehlen räumliche Informationen. Ziel(e): Wir wollten die räumliche Verteilung der Metabolitdiffusion im menschlichen Gehirn unter Verwendung von diffusionsgewichteter CEST (DW-CEST) untersuchen. Methode: Wir führten DW-CEST an einem Phantom und fünf menschlichen Probanden durch und verglichen dann die ADCs von Amiden und Wasser im Gehirngewebe. Ergebnisse: Der amide-gewichtete ADC betrug 0,2 × 10-3 mm2/s und war etwa 7,5 Mal kleiner als der Wasser-ADC im Gehirn. Das Verhältnis von grauer zu weißer Substanz betrug etwa 0,8 für den amide-gewichteten ADC. Einfluss: Die Analyse des amide-gewichteten ADC zeigte vergleichbare Ergebnisse zu Befunden in DW-MRS-Studien mit mehr räumlicher Information. Dies deutet darauf hin, dass DW-CEST das Potenzial hat, die Metabolitdiffusion mit besserer räumlicher Auflösung als DW-MRS zu untersuchen.
Jung et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.