Motivation: IV-tPA und mechanische Thrombektomie sind gängige Therapien bei akutem ischämischem Schlaganfall (AIS). Ihre Wirksamkeit variiert jedoch erheblich zwischen den Patienten. Ziel(e): Die Nützlichkeit von MR-Fingerprinting (MRF)-ASL zur Vorhersage neurologischer Ergebnisse nach Reperfusionsbehandlung bei AIS-Patienten zu bewerten. Vorgehensweise: Vierzehn Patienten wurden mit 3T-MRT gescannt. Die aus MRF-ASL abgeleiteten Parameter umfassten die zerebrale Durchblutung (CBF1-Kompartiment, CBF2-Kompartiment), das arterielle zerebrale Volumen (aCBV) und die Bolusankunftzeit (BAT). Verbesserungen der NIH-Schlaganfall-Skala (NIHSS) vom Eintritt bis zur Entlassung waren das Ergebnis. Ergebnisse: Kürzere BAT, erhöhtes aCBV im Schlaganfall-Gewebe und höhere CBF in kollateralen Voxel können größere Verbesserungen in der NIHSS vorhersagen. Auswirkung: Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die nicht-kontrastmittelgestützte MRF-ASL-Persistenzbildgebung umfassende Einblicke in die Dynamik der Perfusion bietet und möglicherweise prädiktiv für neurologische Ergebnisse nach Reperfusionsbehandlung bei AIS ist.
Hu et al. (Dienstag) haben diese Frage untersucht.
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