Zusammenfassung Religiöse antislavery Haltungen und Gedanken zum Abolitionismus sind unter transatlantischen evangelikalen Persönlichkeiten wie William Wilberforce, John Wesley und vielen Quäkern des Religious Society of Friends wohlbekannt. Zu den weniger bekannten Stimmen in Großbritannien zu dieser Zeit gehörten jedoch die Particular Baptists, oder Baptisten, die der calvinistischen Theologie angehörten. Unter diesen Particular Baptists war Abraham Booth, der Commerce in the human species und the enslaving of innocent persons, inimical to the laws of Moses, and the Gospel of Christ (1792) schrieb. Als Dissidenten durften Baptisten seit dem Toleranzgesetz von 1689 den Gottesdienst nach ihren Wünschen gestalten, wurden jedoch weiterhin von der Ausübung öffentlicher Ämter ausgeschlossen. Da sie im britischen Parlament nicht angemessen vertreten waren, konnten Baptisten keine rechtlichen Änderungen bezüglich der Institution der Sklaverei oder des Sklavenhandels direkt herbeiführen. Daher versuchten die Baptisten, durch Predigt und Publikation die Gedanken der Christen zu beeinflussen, um die Sklaverei zu beenden. Sie beriefen sich auf sozial-religiöse Ethik als Mittel, um die Öffentlichkeit von einer nationalen Sünde zu überzeugen. Dieser Artikel zeigt, wie Booth Wohltätigkeit als Grundlage für moralische Ethik in seinem Fall für den Abolitionismus nutzte. Sowohl die Sklaverei als Institution als auch der Sklavenhandel widersprachen der Botschaft des Evangeliums und hemmeten die Evangelisation unter unbekehrten Völkern. Particular Baptists verbanden den Abolitionismus mit dem Vorankommen von Christi Königreich. Daher wurde der Abolitionismus zu einem Ausdruck ethischer Praxis für Christen. Wie Abraham Booths Gedanken zeigen, war der Abolitionismus der Particular Baptists sowohl in tiefen theologischen Überzeugungen verwurzelt als auch äußerlich als selbstlose Wohltätigkeit gegenüber ihren Nachbarn zum Ausdruck gebracht.
John T. Lowe (Mon,) untersuchte diese Frage.
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