Zusammenfassung Bestehende Forschungen zeigen, dass internationale Filme, die das humane Immunschwächevirus (HIV) und das erworbene Immunschwächesyndrom (AIDS) darstellen, oft die Realitäten und sozialen Werte von Menschen, die mit HIV oder AIDS leben (PLHAs), durch stigmatisierende Darstellungen verzerren. Ich verwendete eine semiotische Analyse, um zu untersuchen, wie das HIV- und AIDS-Motiv in zwei filipinischen Medien Texten aus dem letzten Jahrzehnt präsentiert wird: Kalel, 15 (2019) und Positive (2013). Meine Forschung basiert auf Barthes’ rhetorischen Strategien als theoretischem Rahmen, um zu analysieren, wie die untersuchten Texte, als zweischneidiges Schwert fungierend, hegemoniale Erzählungen wie pangmamata (Stigma) und pagsasantabi (Diskriminierung) legitimieren oder dekonstruktiv behandeln. Ich schlage zwei zusätzliche Strategien vor (d. h. Antagonisierung und Dissens), die explizite und konfrontative Darstellungen betonen, die negative Emotionen gegenüber Minderheiten oder sogar Mitschauern hervorrufen sollen, im Gegensatz zu Barthes’ subtileren Mechanismen. Der Artikel schließt damit, die Bedeutungen, die in den untersuchten Texten eingebettet sind, zu entschlüsseln und HIV-Destigmatisierung durch die Linse indigener filipinischer Werte, insbesondere kapwa (geteilte Identität) und hiya (Sinn für Angemessenheit), neu zu approprieren. Wichtig ist, dass die Ergebnisse dieser Forschung die Notwendigkeit eines kollektiven Engagements für ein inklusives, gerechtes und dekolonisiertes Verständnis von PLHAs in den populären Medien hervorheben.
George Vincent F. Gamayo (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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