Zusammenfassung. Die Integration von Building Information Modeling (BIM) und Geographic Information Systems (GIS) ist zunehmend entscheidend für die Infrastrukturplanung, das Asset-Management und Smart-City-Anwendungen. Während frühere Bemühungen hauptsächlich auf Gebäude fokussiert waren, wird der Bedarf nach semantisch reichen, interoperablen Modellen für Straßen und Verkehrsinfrastrukturen immer deutlicher. Dieses Papier untersucht das Potenzial für die unidirektionale Umwandlung zwischen IFC 4.3-basierten Straßenmodellen und dem Transportmodell von CityGML 3.0. Durch manuelles Schema-Matching klassifiziert die Studie Übereinstimmungen in vollständige, teilweise oder keine Übereinstimmung und bewertet das Potenzial für semantische und geometrische Übersetzung zwischen den beiden Bereichen. Die Ergebnisse zeigen, dass grundlegende räumliche und geometrische Entitäten mit partieller Treue abgebildet werden können, jedoch erhebliche semantische Details wie Ausrichtungsgeometrie, geschichtete Straßenstrukturen und Straßenmöbel unabgebildet bleiben. Das Papier schließt mit der Empfehlung, eine einheitliche Straßenontologie oder Vermittlungsebene zu entwickeln, um eine verlustfreie Integration zu unterstützen. Diese Erkenntnisse tragen zu den laufenden Bemühungen um GeoBIM-Interoperabilität bei, wie sie von buildingSMART International und den CityGML-Arbeitsgruppen der OGC geleitet werden.
Mekawy et al. (Donnerstag) untersuchten diese Frage.