Die Korrosion von Bewehrungsstahl, verursacht durch Chlorideintrag und/oder Carbonatisierung, ist eines der schädlichsten Verschlechterungsmechanismen für Stahlbetonbauwerke. Sie verringert die Lebensdauer und verursacht erhebliche Reparaturkosten. Daher ist es entscheidend, die Bedingungen zu bewerten, die zur Korrosion führen, sowie den Verlauf der Korrosion selbst. Im Jahr 2013 wurde eine Serie von Platten mit zwei Zementarten (CEM I und CEM III) und zwei Arten von Bewehrungsstäben (Carbonstahl und Edelstahl) gegossen. Die Platten wurden zunächst fünf Jahre lang einfacher oder gesalzenem Wasser ausgesetzt und anschließend im Freien in einem städtischen Gebiet platziert. In den letzten zehn Jahren wurden in zwei Phasen eine Reihe von nicht-destruktiven Tests durchgeführt, um die Genauigkeit der Korrosionsprognose im Stahlbeton zu verbessern. In der ersten 5-jährigen Phase wurde der Fortschritt der Imbibition durch Widerstands-, Potential- und lineare Polarisationmessungen verfolgt. In der zweiten Phase wurden die Platten natürlichem Wetter ausgesetzt, und die NDT-Messungen wurden durchgeführt, um die Initiierung und Ausbreitung der Korrosion der Bewehrungsstäbe zu messen.
Marie-Victoire et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.