Diese Studie untersucht die makroökonomischen, finanziellen, technologischen und institutionellen Determinanten der umwelttechnologischen Innovation in Marokko, mit Schwerpunkt auf den Rollen der ICT-Importe, der inländischen Kreditvergabe an den privaten Sektor, dem BIP-Wachstum, der Urbanisierung und der regulativen Qualität. Die Analyse verwendet jährliche Daten von 2000 bis 2023 und wendet den Ansatz der Autoregressiven Verteilten Verzögerungen (ARDL) zur Prüfung langfristiger Beziehungen an. Ein Fehlerkorrekturmodell (ECM) erfasst kurzfristige Dynamiken nach der Kointegration. Einheitswurzel- und Diagnosetests bestätigen die Robustheit und Stabilität des Modells. Die Ergebnisse zeigen, dass ICT-Importe und die regulative Qualität positiv mit dem langfristigen Wachstum bei grüner Innovation assoziiert sind, was durch umweltbezogene Patentanmeldungen proxied wird. Inländischer Kredit und das Wachstum der Stadtbevölkerung üben signifikante kurzfristige Effekte aus, während das BIP-Wachstum im Laufe der Zeit einen bescheidenen, aber positiven Einfluss zeigt. Der Fehlerkorrekturterm ist statistisch signifikant, was auf eine schrittweise Annäherung an das langfristige Gleichgewicht hinweist. Die Dynamik deutet darauf hin, dass finanzielle Entwicklung, Technologieexposition und Urbanisierung zeitgebundene Rollen bei der Förderung von Innovationen spielen. Diese Studie bietet eine der ersten ökonometrischen Bewertungen grüner technologischer Innovation in Marokko und schließt eine bemerkenswerte Lücke in der Literatur. Durch die Integration institutioneller und makro-finanzieller Variablen liefert sie wertvolle Erkenntnisse zur Gestaltung kohärenter Innovations- und Nachhaltigkeitsstrategien. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Verbesserung der digitalen Infrastruktur, des Zugangs zu Finanzmitteln und der Stärkung der regulativen Governance zur Unterstützung des ökologischen Übergangs Marokkos und der langfristigen nachhaltigen Entwicklung.
Ihsen Abid (Do,) studierte diese Frage.