Schizophrenie ist eine schwere psychische Störung, die häufig mit Adipositas als körperlicher Komorbidität einhergeht. Das Zusammenbestehen dieser Zustände verschlechtert die klinischen Ergebnisse, erhöht das Risiko metabolischer Komplikationen und verringert die Behandlungseffektivität. Diese Studie verwendete eine bibliometrische Analyse, um globale Forschungstrends, zentrale Themen und Lücken in der Literatur zu Adipositas und Schizophrenie zu erkunden. Die Daten wurden im Mai 2025 aus der Scopus-Datenbank mit den Schlüsselwörtern "Adipositas und Schizophrenie" abgerufen, was 4.890 relevante Artikel ergab. Die Software VOSviewer wurde verwendet, um die Verbindungen zwischen Schlüsselwörtern, Autoren, Ländern und Zeitschriften zu visualisieren. Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten Anstieg der Veröffentlichungen seit 2005, wobei die Vereinigten Staaten den größten Beitrag leisteten. Die häufigsten Schlüsselwörter umfassten antipsychotisch bedingte Gewichtszunahme, metabolisches Syndrom und Lebensstilintervention. Die Analyse offenbarte eine starke Assoziation zwischen Schizophrenie, Adipositas und den metabolischen Effekten von Antipsychotika, während die Forschung zu klinischen Studien und negativen Symptomen weiterhin begrenzt bleibt. Diese Ergebnisse unterstreichen den dringenden Bedarf an interdisziplinären und interventionistischen Ansätzen, die psychiatrische und metabolische Versorgung integrieren. Solche Strategien sind entscheidend, um sowohl klinische Ergebnisse als auch die Lebensqualität von Patienten mit Schizophrenie zu verbessern.
Sari et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.