Art des Artikels: Forschungsartikel Abstract Diese Arbeit untersucht die potenziellen Auswirkungen von Financial Technology (Fintech) auf die finanzielle Inklusion von Frauen, die im informellen Sektor in Marokko arbeiten, einer Bevölkerung, die trotz der raschen Expansion digitaler Finanzdienstleistungen weitgehend von formalen Finanzsystemen ausgeschlossen ist. Die Studie zielt darauf ab, die Schlüsselfaktoren zu identifizieren, die die Akzeptanz von Fintech-Lösungen bei diesen Frauen beeinflussen, wobei das Technologieakzeptanzmodell (TAM) als theoretischer Rahmen verwendet wird. Analysierte spezifische Variablen umfassen wahrgenommene Nützlichkeit, Benutzerfreundlichkeit, Kostenreduktion, Transaktionssicherheit und Sprachzugänglichkeit. Die Studie basiert auf Primärdaten, die durch eine strukturierte Umfrage zwischen März und Mai 2024 erhoben wurden. Die Stichprobe besteht aus 315 marokkanischen Frauen, die in informellen Sektoren tätig sind, darunter lokaler Handel, Handwerk und Landwirtschaft. Die Frauen stammen sowohl aus ländlichen als auch aus städtischen Gebieten. Ein geordnetes Probit-Modell wird verwendet, um acht Hypothesen zur Akzeptanz von Fintech zu testen. Die Ergebnisse zeigen, dass einfache Benutzeroberflächen, niedrigere Kosten und wahrgenommene Sicherheit die Wahrscheinlichkeit der Fintech-Akzeptanz erheblich erhöhen. Im Gegensatz dazu haben Variablen wie größerer Zugang zu Finanzdienstleistungen oder Sensibilisierungsinitiativen nur begrenzte Auswirkungen. Kontrollvariablen wie Bildungsniveau und sozialer Einfluss zeigen ebenfalls signifikante Effekte, während der Zugang zu digitaler Infrastruktur einen moderateren Einfluss zeigt. Die Ergebnisse unterstreichen, dass Fintech zur finanziellen Inklusion von Frauen im informellen Sektor beitragen kann, vorausgesetzt, die Lösungen sind einfach, erschwinglich und kulturell angemessen. Die Studie empfiehlt die Entwicklung von Fintech-Werkzeugen, die an die soziokulturellen und technologischen Kontexte dieser vulnerablen Gruppe angepasst sind.
Hbibi et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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